Aqualandia – Wasserspaß in Südseelaune

 

Ein Toptipp für Sonnenhungrige und Wasserratten mit Rutschen-Manie ist der Themen-Wasserpark „Aqualandia“ in Jesolo an der italienischen Adria. 

Was macht einen Wasserpark am Meer so interessant? Erstens, dass er unter freiem Himmel liegt. Zweitens, dass er als eine karibische Pirateninsel gestaltet ist und viel fürs Auge bietet. Drittens: Bei herrlichem Sonnenschein können sich alle Wasserrutschen-Fans hier stundenlang austoben, ohne Gänsehaut zu kriegen.Wir statteten Aqualandia im August einen Besuch ab und erlebten dort einen herrlich entspannten und unterhaltsamen Tag in einem sehr sauberen und ansprechend gestalteten Ambiente. Nachdem wir an der „goldenen Lagune“ unsere Liegen unter einem Palmenschirm bezogen hatten, an dem ein praktischer Safe für die Wertsachen angebracht ist, spazierten wir durch echten Karibiksand zur Wassergymnastik. Besonders unsere Teenager hatten viel Spaß auf den Wasserfahrrädern.
Wasserrutschen-Paradies
So gelockert zog es uns zu den insgesamt sieben unterschiedlichen Rutschen, die es in verschiedenen Schwierigkeitsgraden von leicht bis schwierig gibt. Schon die Namen der Anlagen sprechen Bände. Spacemaker, Stargate und „Kamikaze“ fordern sogar die Profis heraus. Dana, Katharina und Felix (16 und 17 Jahre alt) schnappten sich ein Gummiboot und erklommen den "Spacemaker", die steilste Wasserrutsche Europas mit 42 Metern Höhe. Bei einem Gefälle von 60 Grad hatten unsere Rutschen-Fans zwar Herzklopfen, aber zum Glück saßen sie alle drei im selben Boot und konnten sich gegenseitig Mut machen. Der Geschwindigkeitsrausch verlockte sie dann zu mehrmaligen Wiederholungen des Abenteuers.
Für den Adrenalinpegel der Mütter genügte der „Crazy River“ vollauf. Diese „Wildwasserbahn“ rutschten wir zu zweit auf einem Gummiboot hinunter. Ganz klar: Wir bekamen ganz schön Tempo und schossen hinaus ins Becken. Umkippen gehört dazu. Die Wasserrutschen werden von Personal betreut, so dass kein Chaos auf den Bahnen entsteht. 
Im Azteken-Stil neu gestaltet war die Rutschenanlage "Apocalypse 2012". Hier kann man auf fünf Bahnen nebeneinander um die Wette rutschen. Diese Attraktion zählt zur leichten Kategorie und kann auch von jüngeren Kindern benutzt werden. 
Erholsames Rahmenprogramm
Zum Entspannen laden zwischen 10 Uhr und 17 Uhr sieben Shows ein. Wir sahen uns die „Maya Legend“ und die „Tiki-Show“ an, die uns mit akrobatischen Nummern begeisterten. Sehr vergnüglich war auch der karibische „Limbo-Tanz“ am Nachmittag. Wer will, kann sich hier selbst als Akrobat versuchen und möglichst niedrig unter einer Stange hindurch tanzen. Bei einem Mittags-Imbiss konnten wir beim Bungee Jumping zuschauen. Ein paar wenige waren so mutig, von dem höchsten freistehenden Turm in Europa 60 Meter in die Tiefe zu springen. Wir gehörten nicht dazu, daher können wir nur berichten: Es sah atemberaubend aus. 
Inzwischen gibt es zur Vereinfachung ein elektronisches Zahlsystem. An der Kasse erhält dazu jeder ein Armband, auf das alle Ausgaben gespeichert werden. Erst beim Verlassen des Parks wird dann alles bezahlt.
 
Unser Fazit
Für Kinder, egal ob klein oder groß, ist der Wasserrutschen-Park „Aqualandia“ ein Muss.  
Aqualandia ist in der Saison täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Achtung: Der Park öffnet nur bei Sonnenschein. UF, Fotos: CF 
Weitere Informationen finden Sie unter www.aqualandia.it