Ursprüngliches Spiel – wie wir ins Fließen kommen

 

Prof. Dr. O. Fred Donaldson lehrte Psychologie an Universitäten in Washington und Kalifornien. Seit mehr als dreißig Jahren gilt er als Spezialist zum Thema Spielen. Er entdeckte das „ursprüngliche Spiel“ ("Original Play"®), das er in seinen Workshops in der ganzen Welt verbreitet. 
Im Spiel mit Kindern und frei lebenden Wölfen, Delphinen, Bären, Löwen und Elefanten hat Fred Donaldson ein verbindendes Muster entdeckt, das in jedem von uns steckt. Jedes Kind besitzt die angeborene Fähigkeit, frei und vertrauensvoll zu spielen. Erst durch kulturelle Einflüsse verändern wir unser Spielverhalten. Dann geht es plötzlich ums Gewinnen. Aus dem Spiel wird ein Wettkampf, aus den entspannten Spielgefährten werden Rivalen. Gerade in der heutigen Zeit brauchen unsere Kinder (und wir selbst) Möglichkeiten zur Entspannung, um in den von Fred Donaldson beschriebenen Zustand des Fließens zu kommen. 
Das Gespräch mit Fred Donaldson führte Ursula Fournier. 
Fred, vor einigen Jahren nahm ich an einem Ihrer Workshops teil und kann mich gut an diese außergewöhnliche Erfahrung erinnern. Wir krabbelten auf allen Vieren in und balgten auf dicken Turnmatten herum. Es war die Wiederentdeckung eines Gefühls tief in uns, das wir im Erwachsenenalltag eher selten erleben. Solange unsere Kinder klein sind, können wir mit ihnen diese wunderbare Erfahrung machen, vertrauensvoll miteinander herumzutollen. Sie sagen: „Die Kinder dieser Welt warten darauf, dass wir uns zu ihnen auf den Boden setzen und für sie da sind.“ Könnten Sie kurz erklären, was das „ursprüngliche Spielen“ ist?
Ursprüngliches Spiel ist ein Geschenk der Schöpfung an alle Lebewesen, damit wir unsere Verbundenheit miteinander spüren können. Es ist ein umwerfend geniales angeborenes neuronales Muster in unserem Wahrnehmungssystem, mit wir die Zeichen wechselseitiger Zuneigung zwischen Menschen und anderen Lebewesen aufspüren und entdecken. Der fünfjährige David lieferte die beste Definition dafür: „Ursprüngliches Spiel bedeutet, dass wir nicht merken, dass wir alle verschieden sind.“ Es ist jedoch sehr wichtig zu verstehen, dass das Ursprüngliche Spiel nicht einfach eine andere Art des kulturellen Spielens wie Sport oder Phantasiespiel ist. Die einzigartige Kraft und die Vorteile des Ursprünglichen Spiels sind darauf zurückzuführen, dass sein Ursprung nichts mit der kulturellen Prägung zu tun hat. Das bedeutet, dass wir nicht als Mann oder Frau, Mutter oder Vater und Kind, Therapeut oder Klient miteinander spielen.
 
Wie verändert sich die Beziehung oder das Miteinander, wenn Kinder mit ihren Müttern und Vätern auf diese ursprüngliche Weise spielen können?
Das Spiel mit meinen eigenen Kindern veränderte mich als Vater. Ich wurde einfühlsamer, bewusster und konnte besser auf die Bedürfnisse meiner Kinder eingehen. Unser tägliches Spiel schuf eine echte und lebendige Vertrauens-beziehung. Als unsere Kinder ins Teenager-Alter kamen, erlebten wir beispielsweise nicht die schreckliche Distanziertheit, wenn man sich nicht mehr berührt, wie es in Familien oft passiert. Die sichere, liebevolle Berührung blieb ein fester Bestandteil in unseren Beziehungen. Die Folge war, dass wir in Krisenzeiten auf eine jahrelange Erfahrung mit angemessener Berührung zurückgreifen konnten, die uns buchstäblich dazu verhalf, miteinander „in Berührung zu bleiben“. Berührung ist ein wichtiger Aspekt des menschlichen Lebens. Für einen Menschen ist es nicht genug, wenn man ihm über den Kopf streichelt und ihm die Hand schüttelt. Wenn Kinder nicht lernen können, wie man sichere, liebevolle Berührungen austauscht, können sie später ihrerseits auch nicht auf ihre Eltern reagieren, wenn diese älter werden und nun selbst das Bedürfnis nach dieser Berührung verspüren.

Kleine Kinder tollen ja noch gerne mit Mama und Papa herum. Aber was halten unsere Teenager davon? 
Normalerweise gibt es vier Gründe, warum Eltern und Kinder im Teenageralter aufhören, miteinander zu spielen und sich zu berühren. Erstens sind unsere Verhaltensmuster kulturell geprägt, wenn wir miteinander spielen und uns berühren. Deshalb halten die Leute das gemeinsame Spielen und die Berührung, die dabei stattfindet, für kindisch und meinen, das sei nichts für Menschen in ihrem Alter. Zweitens haben Mütter und Väter Angst davor, weil weder sie noch ihre Kinder wissen, wie sie sich auf sichere und liebevolle Weise berühren können. Allzu oft wird aus der Berührung eine Art Wettkampf und/oder sie bekommt eine sexuelle Komponente.
Drittens ist das, was Eltern für Spielen halten, besonders bei Vätern und ihren Söhnen kein Spiel, sondern eine Art Rivalitätskampf. Viertens ist es notwendig, aber schwierig, unser kulturelles und soziales Rollenverhalten aufzugeben, wenn wir auf ursprüngliche Weise miteinander spielen. Die Folge dieser vier Gründe ist meist, dass Mütter und Väter auf körperliche Distanz zu ihren Teenagern gehen und sich ihr Körperkontakt nur noch auf formelles Händeschütteln beschränkt oder ganz wegfällt. Einmal fragte mich die Mutter eines Teenagers weinend, wie sie denn mit ihrem Sohn spielen könne. Sie wollte nicht, dass seine Art der Berührung so übergriffig wird wie bei seinem abwesenden Vater oder ihrem eigenen Vater. Ich erklärte ihr, sie könne ihrem Sohn beim Spielen zeigen, welche Berührung sicher und angemessen ist.  Das ist möglich, weil sie beim Ursprünglichen Spiel mit ihrem Sohn weder die Rolle der Mutter oder des Vaters übernimmt.
 
Durch ursprüngliches Spielen kommen wir ins „Fließen“. Auch die moderne Gehirnforschung hat inzwischen den Vorteil dieses entspannten Zustands für die Entwicklung und Lernfähigkeit unserer Kinder nachgewiesen. Spielen ist für das Überleben wichtig. Denn im Spiel lernen die Menschen- und Tierkinder in einem sicheren Umfeld, wie sie sich in der Welt verhalten müssen, damit sie ein gesundes und langes Leben führen können. Fred, Sie nennen das Ursprüngliche Spiel sogar einen Weg der Heilung?
Ja, ursprüngliches Spielen ist die naturgegebene Heilung unserer Ängste. Die Menschen verhalten sich so, als ob das Universum ein gefährlicher Ort sei, wo wir uns verteidigen müssen. Wir gehen davon aus, dass wir keine andere Wahl haben, als Täter oder Opfer zu sein. Wir lernen, uns ständig und um jeden Preis zur Wehr zu setzen – als einzelner, als Gruppe oder Nation. Doch die Angst erweist sich als nicht kosteneffektiv. Sie kostet die Menschen enorm viel Zeit, Energie und Geld. Ich glaube, dass der liebevolle Umgang miteinander, der im Ursprünglichen Spiel gepflegt wird, die Angst auflöst und uns eine ganz neue Perspektive eröffnet. Ein Gehirn, das spielt, unterscheidet sich offenbar von einem Gehirn, das von Konkurrenzdenken beherrscht wird. Ein liebevolles Gehirn ist anders als ein Gehirn voller Angst.  Es ist, als ob das Ursprüngliche Spiel das Gehirn mit neuen Inhalten füttert, so dass es Informationen ganz anders verarbeiten kann als mit dem Konkurrenzdenken. Durch die liebevolle Haltung beim ursprünglichen Spielen eröffnen sich uns Möglichkeiten im Leben, die dem ängstlichen und konkurrierenden Bewusstsein einfach nicht zugänglich sind. Das Ursprüngliche Spiel überwindet die psychologischen, sozialen und sogar artspezifischen Prägungen des Selbst, und unterbricht dabei unsere automatische Angstreaktion und verwandelt unsere defensive Haltung zur Realität. Es fördert die Flexibilität des Gehirns und bildet neuronale Schaltkreise, die Friedfertigkeit, soziales Bewusstsein und Mitgefühl erzeugen. 

Ursprüngliches Spielen ermöglicht uns, uns zu entwickeln und nicht nur zu überleben. Optimales Lernen erfordert von einem Kind oder Menschen, seine Energie nicht nur zur Verteidigung gegen körperliche, emotionale oder intellektuelle Angriffe zu verwenden. In der Schule beispielsweise kann die Energie, die Kinder zur Selbstverteidigung aufwenden, nicht für andere Lernprozesse verwendet werden. Isolation, ungerechte Behandlung oder Aggression sind Gesundheitsrisiken, die nicht nur das Verhalten, sondern auch das Gehirn der Kinder beeinflussen. Menschen, die nicht berührt werden, sind starr, hart und unterkühlt. Menschen, die beim ursprünglichen Spielen ihre Hände benutzen, lernen ganz andere Aspekte der Welt kennen, als diejenigen, die es nicht tun. Wir lernen dabei, dass wir von unserer Umwelt sicher und einfühlsam berührt werden und umgekehrt. Durch Berührung tauschen wir über den Körper Informationen aus, die für das ungeübte Auge unsichtbar und für die ungeübte Hand nicht spürbar sind. Dieser wechselseitige Austausch ist notwendig, um die Welt zu transformieren.
 
Ihr Konzept wurde von der UNO als Gewaltprävention ausgezeichnet. Vom Kindersicherheitstraining und der Gewaltprävention für Kinder wissen wir, wie wichtig es ist, dass Kinder zwischen guter und schlechter Berührung unterscheiden lernen. Was ist mit Übergriffen im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Spiel? Als Mutter bin ich da sehr vorsichtig. Woher weiß ich, in welchen Situationen oder mit welchen Personen mein Kind auf diese Weise spielen und sich berühren lassen darf?
Ich verstehe das Bedürfnis, vorsichtig zu sein. Aber wenn Vorsicht auf Angst basiert, ist es keine wirkungsvolle Erziehung. Beispielsweise führt es oftmals dazu, dass Erwachsene den Kindern beibringen, dass sich nicht zu berühren soviel wie „gute Berührung“ bedeutet. Das stimmt aber nicht. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Erwachsene den Unterschied zwischen guter und schlechter Berührung nicht kennen. Wenn es so wäre, bräuchten wir nicht in dem ängstlichen Zustand leben, in dem wir uns gerade befinden. Keine oder wenig Berührung ist keine gute Berührung, sondern Vernachlässigung. Wenn Kinder nicht berührt oder im Arm gehalten werden oder ohne Zärtlichkeit aufwachsen, können sich die neuronalen Netzwerke, die für das Lernen und die Sicherheit benötigt werden, nicht entwickeln. Die Folge sind egozentrische, gewalttätige, übergriffige, drogenabhängige, depressive, hyperaktive und autoritäre Individuen. Vor ein paar Jahren war ich in ein Elefanten-Reservat in Südafrika eingeladen.
Dort lebten gerade sechs verwaiste Elefantenkälber und eine alte Elefantenkuh. Die Besitzer wollten die Kälber mit der Elfantenkuh auswildern, hatten aber Angst, sie würden dadurch sowohl die Elefanten als auch andere Tiere und die Bevölkerung in Gefahr bringen, weil verwaiste Elefantenbullen, die als Jungtiere nicht die nötige Berührung bekommen, Einzelgänger werden können. Das gleiche gilt für die menschliche Gesellschaft. Diese Beobachtung führt uns zu zwei wichtigen Erkenntnissen. Erstens, keine Berührung ist nicht gleich bedeutend mit guter Berührung. Zweitens müssen die Erwachsenen den Kindern zeigen, was eine gute Berührung ist, die weder aggressiv ist, noch zu einer Opferhaltung führt. Das Ursprüngliche Spiel vermittelt gute, sichere Berührung. Ich habe mit vielen Missbrauchsopfern, Erwachsenen und Kindern auf der ganzen Welt gespielt. Durch das Ursprüngliche Spiel lernen sie den Unterschied zwischen guter und schlechter Berührung. Ein zehnjähriges Mädchen drückte es einmal so aus: „Ursprüngliches Spiel bedeutet, der Welt zeigen zu können, was du nicht magst, und dabei selbst niemandem weh zu tun.“ Ein Sechsjähriger fragte seinen Lehrer nach dem Spiel: „Können wir das Spielen üben? Denn wenn wir es gut können, wissen wir, wie wir uns und andere nicht verletzen.“

In unseren Workshops können Mütter und Väter von den Kindern lernen. Gleichzeitig erfahren die Eltern, wie sie im Alltag einen sicheren Rahmen für das gemeinsame Spiel mit ihren Kindern schaffen können.Unsere westliche Kultur kennt als Konfliktlösung die Reaktionen „Kampf oder Flucht“. Wenn beides nicht geht, sind wir ohnmächtig. Fred, wie schaffen Sie es, dass selbst aggressive Jugendliche wieder zu einem friedlichen Verhalten finden?
Nicht nur die westlichen Kulturen kämpfen. In einer Welt, in der alle verschieden sind, wissen die Menschen nicht, wie sie mit ihrer Unterschiedlichkeit umgehen sollen. Deshalb bekommen sie Angst vor dem Andersartigen, sei dies die Religion, Rasse, Kultur, soziale Schicht oder Sprache. In einer Welt voller Angst glauben wir, dass Kampf oder Flucht normal, natürlich und notwendig sind – und unsere einzigen Reaktionsmöglichkeiten. Wir haben nicht gelernt, dass Angriff und Verteidigung unsere Probleme nicht lösen. Kinder, die sich selbst schützen, sozial isoliert, aggressiv oder Opfer sind, leben mit einem Gesundheitsrisiko. Diese Verhaltensweisen eignen sich also gerade nicht als Bewältigungsstrategie für jene Menschen, die direkt von Gewalt betroffen sind. Ein Kind, das sich als Opfer erlebt, sich unerwünscht oder einsam fühlt, erfährt eine größere und schmerzlichere Armut, als wenn es nichts zu essen hat.  
Das Ursprüngliche Spiel ist eine andere Form von Beziehung, die nicht auf Angst basiert, sondern auf zwei Botschaften: „Du bist liebenswert“ und „Du brauchst keine Angst zu haben“. In unserer Welt wirkt diese Einstellung vielleicht absurd oder sogar „selbstmörderisch“.
Aber in Wirklichkeit ist Liebe die einzige Kraft, die uns schützen kann. Bei meinem Spiel mit unheilbar kranken Krebspatienten und Gang-Mitgliedern, Straßenkindern und inhaftierten Frauen und Männern wurde ich immer wieder gefragt: „Warum soll ich spielen? Dann ist mein Leben in Gefahr.“ Darauf antworte ich ihnen stets, genau aus diesem Grund sollten sie spielen. Ich erkläre ihnen, dass es beim Spielen um Sicherheit geht und dass wir dabei lebendig bleiben. Wenn sie sich darauf eingelassen haben, erkennen sie, dass es nicht nur eine nette Idee ist, sondern eine echte Erfahrung. In einem südafrikanischen Gefängnis sagte ein Häftling: „Fred, bitte komm wieder, damit ich lerne, wie ich mit den Ghetto-Kindern spielen kann, damit sie nicht so enden wie ich.“
 
Sie setzen sich mit Ihrem Projekt "Sanctuary Alliance" („Schutzraum Bündnis“) in vielen Ländern für den Schutz des Spiels von Kindern ein. Können Sie uns etwas mehr davon erzählen?
Ziel der „Sanctuary Alliance“ ist, Kinder zu schützen, ihre Kindheit zu bewahren und Konflikte zu vermindern, indem ihnen andere Menschen Zuflucht und Schutz bieten. Dies erfordert eine Neufassung des Generationenvertrags. Das Projekt basiert auf folgenden Grundsätzen: 
Um sich gesund zu entwickeln, muss sich jedes Kind sicher und geliebt fühlen. Die Kraft, die das Kind für den Selbstschutz aufwendet, fehlt im beim Lernen.
Liebe ist stärker als Angst. Das Gefühl, beschützt zu sein und geliebt zu werden, ist die Voraussetzung für eine optimale Entwicklung und Lernfähigkeit.
Das Projekt ist so einzigartig, weil es zum ersten Mal zeigt, dass Kinder auf der Welt einen wertvollen Beitrag leisten, nämlich das Vertrauensverhältnis, das beim ursprünglichen Spielen entsteht. Dieses Vertrauen schafft eine Verbundenheit, die alle sozialen, kulturellen und körperlichen Unterschiede überwindet. Im Augenblick engagieren wir uns beispielsweise in einem Schüleraustausch mit Kindern aus Polen, Österreich, Deutschland und Italien.
 
Zum Schluss: Ich habe gelesen, mit Haien wollten Sie noch nicht spielen. Hat sich das inzwischen geändert oder bleibt es dabei?
Stimmt. Das Problem ist meine Einstellung. Ein Indianer- Ältester erklärte mir einmal: “Schlangen beißen nicht die Menschen, sondern deren Überzeugungen.“ Es liegt also nicht an den Haien, sondern an meiner Meinung über sie. Ich habe deshalb immer noch nicht mit ihnen gespielt. Weil ich das Ursprüngliche Spiel als ein Geschenk für alle Lebewesen betrachte, gehe ich aber davon aus, dass das Spiel mit den Haien nur eine Frage der Zeit und Veränderung meiner Einstellung ist.
 
Fred, ich bedanke mich für dieses bereichernde Gespräch und wünsche Ihnen noch viel Kraft für Ihre wunderbaren Projekte. Hoffentlich entdecken immer mehr Menschen diese Art des Miteinander-Spielens für sich und ihre Kinder wieder.
UF

Das Buch von Fred Donaldson "Playing by Heart" ist auf Deutsch unter dem Titel „Von Herzen spielen“ erschienen. Es stand auf der Nominierungsliste für den Pulitzer-Preis. 
Weitere Informationen für Europa finden Sie unter www.originalplay.eu
Offizielle Ansprechpartnerin für Europa: Jola Graczykowska
 
Informationen zu Workshops in Deutschland erhalten sie auch unter: info@spielraum-hamburg.de 
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Fred Donaldson