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Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht Teil 1

Kinostart: 24. November 2011

Bella Swan                                                      Kristen Stewart
Edward Cullen                                                  Robert Pattinson
Jacob Black                                                    Taylor Lautner
Alice Cullen                                                     Ashley Greene
Renée                                                             Sarah Clarke
Charlie Swan                                                    Billy Burke
Dr. Carlisle Cullen                                             Peter Facinelli
Esme Cullen                                                    Elizabeth Reaser
Rosalie                                                            Nikki Reed
Jasper                                                             Jackson Rathbone
Emmett                                                           Kellan Lutz
Jessica                                                            Anna Kendrick
Sam Uley                                                         Chaske Spencer
 
Regie: Bill Condon; Drehbuch: Melissa Rosenberg; Produzenten: Wyck Godfrey, Karen Rosenfelt
 
Der lang erwartete vierte Film der „Twilight-Saga“ mit dem Titel BREAKING DAWN – BISS ZUM ENDE DER NACHT führt die Liebesgeschichte nach dem Roman von Stephenie Meyer weiter.
 
Bella, gerade 18 Jahre alt geworden, verschickt ihre Hochzeitseinladungen. Alle freuen sich, außer dem Werwolf Jacob aus dem Indianer-Stamm der Quileute, der sie immer noch liebt.
 
Nach einer wunderschönen Hochzeit in Forks, die Alice mit gewohnt viel Aufwand auf dem luxuriösen Anwesen der Familie Cullen inszeniert, reisen Bella und Edward in die Flitterwochen nach Rio de Janeiro. Auf einer romantischen brasilianischen Insel können sie sich ungestört ihrer Liebe und endlich auch ihrer Leidenschaft hingeben.
 
Bella entdeckt bald, dass sie schwanger ist. Doch das Baby - halb Vampir, halb Mensch – entwickelt sich viel zu schnell und gefährdet ihre Gesundheit. Obwohl sich die Cullens rührend um Bella kümmern, bangt Edward um ihr Leben.
 
Bella hingegen möchte das Kind auf jeden Fall bekommen, auch wenn sie sterben muss. Gegen Ende der Schwangerschaft kann Edward plötzlich die Gedanken des Ungeborenen lesen. 
 
Er hört, so die Autorin Stephenie Meyer „wie sehr das Baby Bella liebt ... Vorher stellte das Baby nur eine Bedrohung für ihr Leben dar, ganz so, wie er fürchtete, selbst eine Bedrohung für sie zu sein, aber das ist jetzt vorbei. Das Baby ist jetzt ein Teil von ihr – etwas Wunderschönes, Unschuldiges und Liebendes – und das ändert alles für ihn.“
 
Nach der dramatischen Geburt ihrer Tochter Renesmee erfüllt Edward schließlich Bellas Wunsch, auch unsterblich zu werden, um ihr Leben zu retten.
 
Die Geburt der außergewöhnlichen kleinen Renesmee (benannt nach den beiden Müttern Renée und Esme) ist ein Wunder für die Vampirfamilie Cullen. Doch für den mächtigen Clan der Volturi ist sie eine große Bedrohung. Am Ende von „Biss zum Ende der Nacht“ blicken uns zwei glühend rote Augen von der Leinwand an. Zu wem gehören sie?  
 
Die Filmmusik ist entsprechend gefühlvoll. Den Titelsong liefert Bruno Mars mit „It Will Rain“. Angesagt auch Angus und Julia Stone mit „Love Will Take“ und Christina Perri mit „A Thousand Years“ (Der Soundtrack ist bereits erhältlich).
 
Eindrücke
Der vierte Teil der Twilight – Saga hinterließ zwiespältige Gefühle bei mir und manchen anderen Zuschauerinnen. Warum? Nach dem ersten Drittel mit schönen Bildern – auch das „erste Mal“ der beiden Protagonisten Bella und Edward ist gefühlvoll und dezent in Szene gesetzt - stürzen wir abrupt in Düsternis.
 
Wir sehen Bella total abgemagert, aschfahl, mit dunklen Augenringen, blauen Flecken und gebrochenen Knochen. Ein Häufchen Elend ist aus der strahlenden Schönheit geworden. Da taucht die Frage auf: Ist das Liebe oder Masochismus?
 
Oder warum müssen wir die junge „Heldin“ auf ihrem Opferweg begleiten? Haben Frauen immer noch nicht genug vom Leiden? "Verarbeiten" Frauen wie die Autorin Stephenie Meyer - der die Geschichte angeblich im Traum erschienen ist - Gewalterfahrungen immer noch mit der Wunschvorstellung: Kann die erlittene Gewalt nicht etwa doch Liebe sein? Offenbar. Denn wie lassen sich sonst weltweit 116 Millionen verkaufte Bücher und der Kinoerfolg erklären?
 
Wenn man bedenkt, dass die Hauptzielgruppe, die sich den Film ansehen wird, aus sehr jungen Mädchen besteht, ist das ein Aufruf an ihre Mütter, das Gespräch mit ihnen zu suchen, damit sie die Bilder, die sie aus dem Film mitnehmen, einordnen können. Denn es gibt andere, heilsame weibliche Wege für Frauen, wo Liebe, Sex, Schwangerschaft und Geburt keine Frauen-Opfer sind.
 
Vor allem: Es sind die Phantasien anderer, die sie nicht auf ihr eigenes Leben übertragen sollten. Mit diesem Bewußtsein können sie ruhig weiter in der Lovestory schwelgen.
 
Der zweite Teil von „BREAKING DAWN - Biss Zum Ende der Nacht“ wird im November 2012 in die deutschen Kinos kommen.
 
UF
 
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Concorde Filmverleih GmbH

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