Home Kontakt Impressum Mediadaten AGB

Vorstadtkrokodile 2

Kinostart: 21. Januar 2010

Darsteller
Hannes                                            Nick Romeo Reimann
Kai                                                  Fabian Halbig
Maria                                               Leonie Tepe
Olli                                                  Manuel Steitz
Jorgo                                               Javidan Imani
Peter                                               Robin Walter
Frank                                               David Hürten
Jenny                                               Eva Maria Gollmer
Hannes’ Mutter                                 Nora Tschirner
Kais Mutter                                      Maria Schrader
Kais Vater                                        Smudo
Ollis und Marias Mutter                      Esther Schweins
Ollis und Marias Vater                       Dietmar Bär
Boller 1                                            Raoul Brauner
Boller 2                                            Roman Brauner
 
Regie: Christian Ditter; Drehbuch: Neil Ennever und Christian Ditter nach Figuren und Motiven des Romans „Vorstadtkrokodile“ von Max von der Grün; Produzenten: Christian Becker; Lena Olbrich

Die gemeinsamen Abenteuer haben die „Vorstadtkrokodile“ zusammengeschweißt. Vorbei sind die Querelen innerhalb der der coolsten und mutigsten Bande im Ruhrpott. Kai ist in seinem getunten Rollstuhl meist schneller als der Rest der „Krokodile“ auf dem Fahrrad. Hannes ist nach wie vor der Kleinste, aber auch der Mutigste. Jorgo geht selbstbewusst mit seiner griechischen Herkunft um. Peter ist nicht mehr so ängstlich wie vor einem Jahr. Maria und Hannes sind ineinander verknallt, was Olli, dem Anführer, nicht ganz Recht ist. Schließlich ist Maria seine Schwester.
 
Neben explosiver Action kommen auch die zarten Gefühle und ernste Lebensthemen nicht zu kurz. „Nachdem es im ersten Teil um die Integration von Behinderten und der Wahrnehmung von Menschen ging, handelt der zweite Teil von sozialer Verantwortung“, sagt der Produzent Christian Becker.
 
Die Halle eines still gelegten Bergwerkes ist das perfekte neue Bandenquartier. Dort rätseln die „Krokodile“ in den Sommerferien über die seltsamen Zwischenfälle in der Firma von Ollis und Marias Eltern. Aus unerklärlichen Gründen fallen dort die Maschinen aus. Den Eltern droht der Verlust ihres Arbeitsplatzes und ihrer Wohnung. Wenn Olli und Maria in eine andere Stadt ziehen müssen, gibt es auch für die anderen keine Bande mehr!
 
Klar, dass die „Vorstadtkrokodile“ alles daran setzen, die zwielichtigen Machenschaften von üblen Abzockern aufzudecken: Mit waghalsigen Verfolgungsjagden auf ihren Fahrrädern und Kai im getunten Rollstuhl, mit riskanten Beschattungsaktionen und sogar mit einem Styling von Kais nerviger Cousine Jenny für den Undercover-Einsatz im coolsten Club der Stadt. Mit der nötigen Ruhrgebiets-Bodenhaftung scheut die Bande kein Risiko. In einem gefährlichen Showdown im Bergwerk entscheidet sich der Kampf um die Zukunft der Firma, der Stadt und der „Vorstadtkrokodile“.
 
Neu dabei sind Esther Schweins und Dietmar Bär. Die beiden „Originale aus dem Ruhrgebiet“ spielen mit echtem Lokalpatriotismus die Eltern von „Olli“ und „Maria“.
 
Auch beim zweiten Teil der „Vorstadtkrokodile“ legte die Produktion großen Wert auf perfekte Drehorte in Köln, Duisburg, Dortmund und Hückelhoven. Ein ehemaliges Bergwerk in Porta Westfalica dient als Bandenquartier und Schauplatz für das spektakuläre Finale.
 
Die Preview besuchten für uns die 9jährigen Freundinnen Veronika und Lisa-Marie*.

Sie fanden den Film etwas unrealistischer als den 1. Teil. Kinder werfen mit Dynamit herum, sprengen Bergwergsstollen in die Luft, stürzen von Brücken in Abgründe… Veronika und Lisa-Marie konnten manchmal kaum hinschauen, weil die Action-Szenen oft hart an der Grenze waren.
 
Interessant für sie war, dass auch die Darsteller der Bande älter geworden sind. Lisa-Marie fand die Verliebtheit von Olli und Maria sehr aufregend. Auch Themen wie die drohende Arbeitslosigkeit, Umzug, Trennungen und das Zerbrechen von Freundschaften mit dem damit verbundenen Schmerz sind sehr kindgerecht dargestellt. Veronika und Lisa haben bei vielen Szenen richtig mit gefiebert. Der Schluss gefiel ihnen sehr gut, weil alle Probleme gelöst wurden und … wie es mit Maria und Hannes ausging, verraten wir nicht!
 
Lisa-Marie will sich den Film auf jeden Fall noch einmal ansehen.
 
Die Vertreterinnen des jungen Publikums, Melanie, Laura und Patricia* (14 Jahre alt) haben den Film ebenfalls gesehen. Sie fanden ihn auch total spannend. Anders als bei den 9jährigen Mädchen hat die Spannung bei ihrer Altersgruppe natürlich eher großen Unterhaltswert. Angesprochen fühlten sie sich von Jennys Teenager-Allüren und der Veränderung, die sie im Film allmählich macht, den Disko-Szenen und natürlich der zarten Liebesgeschichte, die sich zwischen Maria und Hannes anbahnt.
 
Ihr Fazit: Sie kamen bestens unterhalten und gut gelaunt aus dem Kino.
 
(*Namen von der Redaktion geändert.)
 
UF
 
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung: Constantin Film Verleih

 



mit Regisseur Christian Ditter

Mütterblitz Marktplatz